Registrierung

Nachbarschaftshilfen

In der Servicestelle Nachbarschaftshilfe Hamburg können sich in Hamburg gemeldete Nachbarschaftshelferinnen und -helfer registrieren lassen. Zur Registrierung müssen die Nachbarschaftshilfen und die jeweiligen Pflegebedürftigen zusammen persönlich vorstellig werden. Eine Terminvereinbarung zur Registrierung ist nicht erforderlich. Im Fall, dass der Pflegebedürftige aus einem wichtigen Grund nicht persönlich erscheinen kann, darf dieser eine dritte unabhängige Person, also nicht die Nachbarschaftshilfe, für die Registrierung bevollmächtigen. Notwendig hierfür ist eine vom Pflegebedürftigen unterzeichnete Vollmacht (formlos). Diese muss vom Bevollmächtigten zusammen mit dem Personalausweis des Pflegebedürftigen im Original zur Registrierung vorgelegt werden.

Betreuungs- oder Haushaltshilfen

In der Servicestelle Nachbarschaftshilfe Hamburg können sich in Hamburg gemeldete Betreuungs- und Haushaltshilfen registrieren lassen, die durch Pflegebedürftige, Angehörige oder andere nahestehende Personen beschäftigt werden. Für eine Registrierung ist eine persönliche Vorstellung der beschäftigten Betreuungs- oder Haushaltshilfe in der Servicestelle Nachbarschaftshilfe Hamburg erforderlich.

Eine Terminvereinbarung zur Registrierung ist nicht erforderlich.

Registrierung ehrenamtlicher Nachbarschaftshilfen

Voraussetzungen zur Registrierung

  • Nachbarschaftshilfen sind volljährig und in der Hansestadt Hamburg gemeldet sowie wohnhaft.
  • Nachbarschaftshilfen sind mit dem jeweiligen Pflegebedürftigen oder den pflegenden Angehörigen weder bis zum zweiten Grad verwandt, noch verschwägert.
  • Nachbarschaftshilfen betreuen höchstens zwei Pflegebedürftige.
  • Nachbarschaftshilfen erhalten bis zu 5 Euro Aufwandsentschädigungen je Stunde.
  • Es werden insgesamt höchstens 2.400 Euro Aufwandsentschädigungen im Kalenderjahr durch Nachbarschaftshilfen entgegengenommen.

Erforderliche Dokumente

Registrierung beschäftigter Betreuungs- oder Haushaltshilfen

Voraussetzungen zur Registrierung

  • Beschäftigte sind sowohl volljährig als auch in der Hansestadt Hamburg gemeldet und wohnhaft.
  • Beschäftigte sind mit dem jeweiligen Pflegebedürftigen weder bis zum zweiten Grad verwandt, noch verschwägert.
  • Die Beschäftigung entspricht den gesetzlichen und sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen. Ein entsprechender Arbeitsvertrag wird geschlossen.
  • Wenn die Beschäftigung ein Minijob ist, meldet der Arbeitgeber die beschäftigte Betreuungshilfe/Haushaltshilfe bei der Minijob-Zentrale an.
  • Beschäftigte weisen ihre Qualifizierung nach. Die Teilnahme bei einem Erste-Hilfe-Kurs wird nachgewiesen. Sofern die Beschäftigten keine Fachkräfte mit hauswirtschaftlichem oder pflegerischem Fachwissen sind, weisen diese eine entsprechende Schulung nach.

Erforderliche Dokumente